Startseite Lesepfade Teilhabe stärken
Teilhabe stärken, ohne sie zu verordnen.
Dieser Pfad beginnt beim Begriff und endet bei der Frage, wer am Tisch tatsächlich mitentscheidet.
Teilhabe lässt sich nicht anordnen. Ein Angebot, zu dem jemand gehen muss, ist erst dann offen, wenn der Weg passt, der Platz stimmt und ein Nein möglich bleibt. Die Beiträge dieses Pfades nähern sich dieser Bedingung von verschiedenen Seiten: über Einsamkeit, über Nachbarschaft, über Rückzug und über die Frage der Mitbestimmung.
Der Pfad ist bewusst länger als die anderen. Teilhabe ist der Begriff, der am häufigsten verwendet und am seltensten geprüft wird.
Die Schritte
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Was Altenhilfe über Versorgung hinaus leistet, ist der Ausgangspunkt: Es geht um einen Alltag, der jemandem gehört.
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Einsamkeit ist keine Frage der Kontaktmenge. Hier steht, warum sich viele Kontakte leer anfühlen können.
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Wenn Nähe nicht automatisch aus Kontakt entsteht, braucht Begegnung eine andere Grundlage: Aufmerksamkeit und Wahlfreiheit.
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Familie und Nachbarschaft tragen viel, aber nur mit ausgesprochenen Zuständigkeiten. Nähe ersetzt keine Absprache.
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Im Pflegealltag zeigt sich Teilhabe in kleinen Momenten: wann jemand aufsteht, wer am Tisch sitzt, welches Nein zählt.
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Am Ende steht die Frage, die alles andere prüft: Wer entscheidet eigentlich mit?